Widerruf einer Waffenbesitzkarte
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Rechtslupe berichtet:

Im hier vom Verwaltungsgericht Trier entschiedenen Fall ist dem Antragsteller, Inhaber einer Waffenbesitzkarte, wegen fehlender waffenrechtlicher Zuverlässigkeit mit sofortiger Wirkung die auf sein Wildgatter beschränkte Schießerlaubnis widerrufen worden, nachdem er zwei Schüsse in das neue, räumlich verlegte Wildgatter abgegeben hatte. Die für das neue Wildgatter erforderliche Festlegung der Schießpunkte und Schießwinkel durch einen Sachverständigen war nicht erfolgt.

Nach Auffassung des Gerichts habe der Antragsteller dadurch gröblich gegen Vorschriften des Waffengesetzes verstoßen,

dass er ohne die erforderliche Schießerlaubnis zwei Schüsse in das neue Wildgatter abgegeben habe.

Aus dem früheren Verfahren hätte ihm bewusst sein müssen, dass es der vorherigen Bestimmung des neuen Geländes durch einen Sachverständigen bedurft hätte. Zudem fehle ein Bedürfnis für das Besitzen einer Waffe, nachdem die Schießerlaubnis bereits in einem vorhergehenden Verfahren bestandskräftig entzogen worden sei.

Verwaltungsgericht Trier , Beschluss vom 5. September 2011 – 1 L 1120/11.TR

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